Bernhard Kurz

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Entertainment ist seine Leidenschaft – seit mehr als 20 Jahren arbeitet der Produzent Bernhard Kurz im Showgeschäft. Mit seinen außergewöhnlichen Doppelgänger-Shows ist er im Laufe seiner Karriere zu „dem“ Experten in Sachen Tribute-Shows geworden.
Seit 1997 produziert Bernhard Kurz im Berliner Estrel Festival Center die Las Vegas-Live-Show „Stars in Concert“, die mit mehr als 4.550 Vorstellungen und über 3,4 Millionen Zuschauern zu den erfolgreichsten Produktionen in Deutschland zählt. Allabendlich stehen hier die weltbesten Doppelgänger von Cher über Elton John und Louis Armstrong bis hin zu Madonna auf der Bühne und lassen das Publikum in die Welt des großen Musikbusiness eintauchen. Es ist eine Doppelgänger-Hommage an die Weltstars der vergangenen 60 Jahre. Doch auch über die Beatles („all you need is love!“), ABBA („Thank you for the music“), Elvis Presley („Elvis – Die Show”), die Blues Brothers („I’m a Soulman”) sowie das erfolgreiche Plattenlabel Motown Record („Memories of Motown“) hat Kurz weltweit mit großem Erfolg Tribute-Shows produziert. Mit seiner Produktion „It’s all musical“, einer glamourösen Gala rund um die erfolgreichsten Musical-Lieder, ist Kurz wieder ein bisschen an das Metier herangetreten, das in ihm die Begeisterung für die Arbeit hinter der Bühne und für das Entertainment geweckt hat. Gemeinsam mit seinem Bruder, dem Musical-Produzenten Friedrich Kurz, hat er in den 80er Jahren die Musicals auf den Weg gebracht und war als Geschäftsführer und Produktionsmanager maßgeblich am Erfolg von Andrew Lloyd Webbers Musicals in Deutschland beteiligt. 1986 feierte mit „Cats“ das wohl berühmteste Musical der Welt in Hamburg Premiere, zwei Jahre später begann die bis heute andauernde Spielzeit von „Starlight Express“ in Bochum, und 1990 wurde für „Phantom der Oper“ extra das Flora-Theater in Hamburg errichtet. Es folgten das international beachtete Musical „Marlene“ sowie die im Musical-Theater Berlin aufgeführte Produktion „Shakespeare & Rock’n’Roll“.

Doch nicht nur im Showgeschäft hat Kurz, der 1951 im baden-württembergischen Nürtingen geboren wurde, Spuren hinterlassen: Vor seiner Zeit als Produzent hat er sich einen Namen als Trainer in den verschiedensten Sportarten gemacht – ob als Betreuer von Tennisprofis, als Bundestrainer im Bobsport, als Leichtathletik-Cheftrainer des VfB Stuttgart oder als Handball-Bundestrainer des Wüstenstaates Kuwait. Zudem war er mehr als zehn Jahre Studienleiter der Landessportschule Ostfildern-Ruit. Aus dieser Zeit stammen auch zahlreiche Freundschaften zu Spitzensportlern und -trainern, wie zum Beispiel zu dem erfolgreichen deutschen Bob-Fahrer Christoph Langen und zu Ex-Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, dessen Familie während der Fußball-WM 2006 im Estrel Berlin untergebracht war und der an einem spielfreien Abend zu Gast bei „Stars in Concert“ war. In vielen der Sportarten, die er als Trainer betreut hat, war Kurz selbst aktiv: „Ich war ein guter Sportler, aber immer der bessere Trainer. Und so bin ich auch der bessere Produzent und kein Künstler.“

Rückblickend gesehen ist „Stars in Concert“ für Bernhard Kurz seine „wichtigste Show“. Sie hat ihm die Türen zu vielen anderen Produktionen geöffnet und ihm den Ruf als bekanntester und bester Tribute-Show-Produzent weltweit eingebracht. Zahlreiche Auszeichnungen als „Best Producer“ (2003, 2004, 2005 und 2007) bei den „Artist Choice Awards“ in Las Vegas unterstreichen diesen Ruf. Zudem nahm Kurz 2004 in Los Angeles den begehrten „Reel Award“ als „Best Producer“ entgegen. 2006 wurde Kurz in Las Vegas mit dem „Lifetime Achievement Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Seit September 2008 ist Bernhard Kurz Europa-Präsident der „International Association of Talent Agents and Producers“ – ein Interessenverband von internationalen Experten aus der Entertainment-Branche – mit Sitz in Las Vegas.